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Grußwort

Moderne Fünfkämpfer blicken voller Stolz auf eine Olympische Geschichte zurück, die bis in das Jahr 708 vor Christus reicht, als der Athlet Lampis von Sparta den ersten Olympiasieg im Pentathlon erkämpfte.

Der damalige „Klassische Fünfkampf“ wurde durchgeführt in den Disziplinen Laufen, Weitspringen, Speer- und Diskuswerfen sowie Ringen. Damit spielte der Mehrkämpfer - der Pentathlet - bei den antiken Olympischen Spielen eine dominante Rolle. Er verkörperte in seinem Streben zum Olympischen Lorbeer die geballte Kraft und Energie universellen Talents.

Deshalb war sich Baron de Coubertin, Begründer Olympischer Spiele der Neuzeit, bewusst, einen Modernen Fünfkampf ins Leben zu rufen.

In die Zeit der Gründung Olympischer Spiele der Neuzeit passten zur Ganzkörperbildung die vorrangig physischen Disziplinen (Schwimmen und Laufen), die technischen Disziplinen (Fechten und Pistolenschießen) und die besondere Einfühlnahme auf ein „lebendes Sportgerät“, dem Pferd (Springreiten).

Universelle Leistung, Fragen der Ethik, Moral, Freundschaft und Kameradschaft, kulturübergreifende und völkerverbindende Aktionen sind eng verknüpft bei Begegnungen im Modernen Fünfkampf.

Gemeinsames Trainieren, sich im Wettkampf unter fairen Bedingungen zu messen sind Ziele Moderner Fünfkämpfer, ob weiblich oder männlich, ob jung oder älter.

Der Deutsche Verband für Modernen Fünfkampf freut sich gemeinsam mit seinen Landesverbänden und Vereinen über sportbegeisterte Menschen, die bereit sind, sich der Herausforderung einer Multisportart zu stellen.

Unser olympischer Sport wird stets die Ziele der Olympischen Bewegung in den Vordergrund stellen und somit einen Beitrag für ein friedliches Miteinander durch Sporttreiben leisten.

Herzlich willkommen in einer der ältesten Olympischen Sportarten, im Modernen Fünfkampf.

 

Dr. h.c. Klaus Schormann